Presse | NAMING RIGHT SUMMIT

PRESSESTIMMEN

Mit Naming Rights Werte für Sponsoren schaffen

Mit Naming Rights Werte für Sponsoren schaffen

Das Namenssponsoring von Arenen, Ligen, Clubs und Events hat sich etabliert. Sponsoren erhoffen sich gesteigerte Mediennennungen, Fan-Engagement und neue Hospitality-Plattformen. Der monetär messbare Gegenwert des Naming Rights für den Sponsor, aber auch der Nutzen für den Fan, bleibt häufig unklar.

Mai 2017

Bewerten und schützen – Herausforderungen bei Naming Rights
Die Preisfindung ist eine besondere Herausforderung für Käufer und Rechteinhaber. Geringe Vergleichbarkeit und hohe Exklusivität bei Namensrechten machen eine Bewertung schwierig. Der Bewertungsansatz „Sponsor-Meter“ des ESB Marketing Netzwerk verknüpft „harte“ Faktoren wie Nutzungsrechte und werbliche Wertigkeit mit „weichen“ Faktoren wie Sponsor-Fit und Regionalität und ermittelt einen praxisnahen Richtwert.

Mit der Vertragsgestaltung und dem Schutz von Namensrechten fallen weitere Herausforderungen an. Reichweiten der Werberechte, Art der Vergütung, Vertragslaufzeiten und Kündigungsregelungen sind zu klären. Einen Überblick über die Rechtslage beim Sponsoring von Clubnamen in Deutschland geben die Fachanwälte von Härting Rechtsanwälte.

Neue Namen, Neue Wege
In Österreich ist Tipico als Namenssponsor der Österreichischen Fußball-Bundesliga in die Riege der bekanntesten Sportsponsoren aufgestiegen. Durch zahlreiche Aktionen hat der Wettanbieter zudem bewiesen, dass der Wettanbieter nicht nur Sponsor, sondern auch Mitentwickler des österreichischen Fußballs ist. Wie bringt sich Tipico in die Partnerschaft ein? Welche Bedeutung hat das Naming Right im digitalen Kontext?

Digitalisierung fordert Vermarkter von Stadien und Ligen
Fragmentiertes Mediennutzungsverhalten oder digitale Fan-Touchpoints – die Veränderungen in unserer Gesellschaft erreichen auch die Betreiber und Vermarkter von Stadien und Arenen und stellen diese vor neue Herausforderungen. Nielsen Sports nennt Chancen und Potentiale. Lassen sich diese in werthaltige Kommunikations- und Vertriebsrechte oder gar neue Geschäftsmodelle übersetzen?

Namensrechte in der Bundesliga: Preisspanne beträgt 2000 Prozent

Namensrechte in der Bundesliga: Preisspanne beträgt 2000 Prozent

Alles rund um das Thema Namensrechte stand im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen bei der zweiten Auflage des Naming Right Summit in Frankfurt. Rund 120 Entscheider aus Sport und Wirtschaft besuchten die Veranstaltung in der Commerzbank-Arena.

Mai 2017

Ein zentraler Punkt des Tages: Die Frage nach dem wahren Wert von Namensrechten und welche Faktoren den Preis beeinflussen.

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Erfolgreicher NAMING RIGHT SUMMIT 2017

Erfolgreicher NAMING RIGHT SUMMIT 2017

Am 15. Mai 2017 kamen rund 120 Entscheider aus Sport und Wirtschaft bei der zweiten Auflage des NAMING RIGHT SUMMIT in der Commerzbank-Arena zusammen, um Chancen, Entwicklungen und Trends von Namensrechten zu diskutieren.

Mai 2017

Die Commerzbank-Arena, das ESB Marketing Netzwerk und Stadionwelt organisierten zum zweiten Mal den NAMING RIGHT SUMMIT in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Auf der Bühne präsentierten unter anderem Friedhelm Lange (Nielsen Sports), Fabian Reinholz und Robert Golz (Härting Rechtsanwälte), Konrad Pöhlmann (Tipico) sowie Thomas Zimmermann (PostFinance) aktuelle Trends und Entwicklungen rund um den Verkauf von Namensrechten.

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Ein Logo auf dem Dach macht noch keinen Kunden

Ein Logo auf dem Dach macht noch keinen Kunden

Fans im Mittelpunkt von Naming Rights – Tipico, Nielsen Sports, Live Nation und die Consorsbank zeigten beim Branchentreff in Frankfurt, wie man mit einem Namensrecht nicht nur seine Bekanntheit steigern, sondern auch Wünsche von Kunden erfüllen und neue Anhänger gewinnen kann. In Zeiten der Digitalisierung sind Kundenbedürfnisse unmittelbar greifbar und die Möglichkeiten mit Naming Rights noch lange nicht ausgeschöpft.

Mai 2017

In Zukunft wird es verstärkt um Fan-Monetarisierung gehen. Erst wenn der Fan von der Naming-Right- Partnerschaft profitieren kann, wird er zum zahlenden Kunden des Rechtehalters. Der Schlüssel dazu ist die Fan-DNA zu kennen, sowie Bedürfnisse und Verhalten der Fans zu verstehen. Am Beispiel der PostFinance- Arena, des Max-Morlock-Stadions oder der Barclaycard Arena zeigten die Namensgeber auf, wie sie mit ihrer Arena vom Logo auf dem Dach zum zahlenden Kunden gelangen. Die Projektbegleitung und Finanzierung einer Fan-Choreografie beim SC Bern oder 80% Kontaktloszahlungen in der Barclaycard Arena zeigten, wie der Namensgeber zum „Enabler“ wurde.

Laut Friedhelm Lange, Senior Director Business Relations von Nielsen Sports, haben sich in den letzten 10 Jahren die Umsätze mit Naming Rights verdreifacht. In den fünf Top-Märkten Europas betrugen die Umsätze mit Naming Rights in der letzten Saison des Fußballs über 94 Millionen Euro. Dabei sind Naming Rights stark den Entwicklungen der Digitalen Transformation erlegen. Die Bedürfnisse und das Verhalten von Stadionbesuchern, Fans und Konsumenten haben sich auf Grund von mobilen Endgeräten verändert. 75% aller Stadionbesucher haben ihr Handy bei sich und 70% aller Statusmeldungen bei Facebook im Zusammenhang mit dem Sport erfolgen direkt aus der Sportstätte (Nielsen). Die Vernetzung von Sponsorships mit Social Media ist heute Standard und für Rechteinhaber von Naming Rights ein entscheidender Weg, um in Kontakt mit seinen Fans zu kommen. Beim NAMING RIGHT SUMMIT ging es um mehr als die alleinige Bekanntheitssteigerung durch ein Naming Right. Fan-Akquisition und Fan-Engagement sind nur die ersten wichtigen Entwicklungsschritte für Rechtehalter. Das weiß auch Tipico, die mit dem Ligasponsoring der Österreichischen Fußball-Bundesliga ihre Bekanntheit als Wettspielanbieter vom Jahr 2014 bis 2016 um 24% (ungestützt) steigern konnte. Als nächster Schritt geht es bei Tipico darum, den Wettbewerb um begeisterte Wettspiel-Kunden für sich zu entscheiden.

„Im Netz herrscht Demokratie“
Als „Enabler“ versteht sich die Consorsbank, die den Traum für ein Max-Morlock-Stadion für die Club-Fans des 1. FC Nürnberg durch eine Crowdfunding-Aktion möglich machte. Die Bank setzte dabei auf eine emotionale Kampagne und Meinungen über verschiendene Medien-Kanäle. 200 Millionen „earned“ Medienkontakte bestätigen die Relevanz dieser Kampagne. Dass die emotional aufgeladene Kampagne auf positive Reaktionen stößt und ein gutes Licht auf die Bank wirft, war mit Sicherheit keine Nebensache bei der Umsetzung des Projektes. „Im Netz herrscht Demokratie“, kommentierte Live Nation Präsident Lars-Oliver Vogt das Verhalten der Medien bei der Nennung von Naming Rights und machte damit auf das Machtpotential der Online-Fangemeinde aufmerksam. Die Namen von Arenen, Clubs oder Ligen setzen sich mit langfristig angelegten Naming Rights schließlich auch in den Medien durch. 

Naming Rights: Einnahmen steigen jährlich um 12 Prozent

Naming Rights: Einnahmen steigen jährlich um 12 Prozent

Naming Rights sind für zahlreiche Vereine und Sportstättenbetreiber eine lohnenswerte Einnahmequelle. Die rasante Entwicklung des Sponsoring-Tools belegen aktuelle Daten von Nielsen Sports.

Mai 2017

In der Saison 2007/08 lagen die Einnahmen aller Naming-Right-Deals in den Ligen 1 und 2 sowie von Nationalstadien in den Ländern der UEFA-Mitgliedsstaaten bei insgesamt 49 Mio. Euro. Aktuell sind es rund 150 Mio. Euro – bedeutet eine Steigerung von 206 % und eine jährliche Wachstumsrate von 12 %.

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